Deutsche Glasfaser zieht sich aus dem Glasfaserprojekt in Friedberg zurück. Vor dem Hintergrund der derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen hat Deutsche Glasfaser die Umsetzung des Glasfaserausbaus in Friedberg vertiefend geprüft. Diese erneute Analyse hat ergeben, dass ein eigenwirtschaftlicher Ausbau unter den aktuellen Voraussetzungen nicht darstellbar ist. Die zu erwartenden Kosten übersteigen die ursprüngliche Kalkulationsgrundlage deutlich. „Deutsche Glasfaser sieht zum aktuellen Zeitpunkt keine Möglichkeit, den Netzausbau in Friedberg eigenwirtschaftlich umzusetzen“, sagt Uwe Rettner, Regionalmanager Kommunale Kooperationen bei Deutsche Glasfaser.
Bereits im Vorfeld jedes Projekts führt Deutsche Glasfaser eine umfangreiche Analyse der technischen Machbarkeit sowie der Wirtschaftlichkeit durch. Zentrale Bestandteile sind dabei eine vorgelagerte Nachfragebündelung zur Ermittlung des lokalen Interesses sowie Maßnahmen zur genauen Baukostenkalkulation. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Prüfung der Kostenstruktur unter Berücksichtigung von Preisentwicklung, Materialverfügbarkeit und Baukapazitäten.
„Die Absage des eigenwirtschaftlichen Ausbaus des Breitbandnetzes in Friedberg durch die Deutsche Glaser ist bedauerlich für die Stadt und ihre Bewohner. Es zeigt sich aber auch der Bedarf, in Berlin einen anderen Rechtsrahmen zu finden, der wirtschaftlich tragfähige Lösungen ermöglicht. Die Stadt Friedberg wird davon unabhängig weiter daran arbeiten, Wege für eine gute Breitbandversorgung zu finden“, sagt Roland Eichmann, Erster Bürgermeister von Friedberg.
Interessenten, die einen Auftrag bei Deutsche Glasfaser eingereicht haben, erhalten eine Information über den Rückzug aus dem Projekt. Den Kunden entstehen keinerlei Verpflichtungen gegenüber Deutsche Glasfaser.
Eine Information der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser
