Marienplatz: Wohlfühloase statt Wendehammer

Friedbergs Bürgermeister Roland Eichmann will mitten im Zentrum eine „Wohlfühloase“ für die Friedberger Bürgerinnen und Bürger schaffen. Die Durchfahrt bleibt zwischen Marienbrunnen und Rathaus bis Ende Oktober gesperrt. Dadurch ist die Zufahrt auf den Marienplatz künftig von der Ludwigstraße kommend nur noch von der Westseite her möglich. Um den gegenläufigen Verkehrsfluss zu ermöglichen, müssen die beiden Stellplätze an der östlichen Zufahrt demarkiert werden und stehen daher nicht mehr zur Verfügung.

Grundlage für die Maßnahme ist ein Beschluss des Bauausschusses, um gerade im Sommer gefährliche Verkehrssituationen am Marienbrunnen zu vermeiden, die aufgrund der zahlreichen dort spielenden Kinder, mit Flaneuren oder den dort zahlreichen Hochzeitsgesellschaften entstehen.
Zu diesem Zweck haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofs vorab Poller im Boden verankert und sowohl Sitzbänke als auch Liegen angefertigt. Zusätzlich sollen Palmen und Olivenbäume zum Wohlfühlcharakter beitragen. Ob die Sperrung nach dem Probelauf im kommenden Jahr verlängert wird, ist nach der Testphase und den Erfahrungsberichten zu entscheiden.