Ab 2012 soll zunächst die notwendige Sanierung des alten Bauwerkes inklusive Dachstuhl und eine technische Vorrüstung für einen später zu realisierenden Veranstaltungsbereich angegangen werden. Das Museum wird verlagert und die Sammlung an Friedberger Uhren, Fayencen, Gemälden, Skulpturen und Grafik wird neu konzipiert und zeitgemäß gestaltet. In einem zweiten Bauabschnitt soll bis 2018 ein Veranstaltungssaal im Nordflügel für 400 Besucher entstehen. Die Ertüchtigung des in dieser Form einzigartigen Wittelsbacher Schlosses wird die Stadt viel Geld kosten, nämlich samt bereits abgeschlossener Planung insgesamt rund 20 Millionen Euro. Es wird erwartet, dass bis zu fünf Millionen Euro an Zuschüssen zurück fließen. Die Mehrheit des Rates der Stadtsieht in diesem Vorhaben eine zukunftsträchtige und verantwortungsbewusste Investition. Bis zum Jahr 2013 sind Zug um Zug jetzt noch acht Millionen Euro veranschlagt, weitere elf Millionen Euro sind bis ins Jahr 2018 im städtischen Finanzplan eingestellt.
Zu den Öffnungszeiten des Museums (Dienstag bis Freitag 14-18 Uhr; Samstag, Sonntag, Feiertag 11-17 Uhr) besteht Gelegenheit, im Schloss eine kleine Sonderausstellung zu besuchen, die die Umbaupläne darstellt. Führungen durch das Schloss: An folgenden Tagen haben Besucher die Gelegenheit zusätzlich durch das Schloss und normal versperrte Räume geführt zu werden: dienstags 27.7, 10.8., 24.8., 31.8.2010 (jeweils 17 Uhr), sonntags 1.8., 15.8., 29.8.2010 (jeweils 11.30 Uhr). So genannte Rosentage und Kinderaktionen laden ebenso zu einem Schloss-Besuch ein. Was es mit der Rätsel-Rallye auf sich hat, ist unter
www.herzwaerts.de zu lesen oder der Friedberger Allgemeinen, die neben dem zu gründenden Förderverein Partner der Aktionswochen sein wird, zu entnehmen.