Ziel der Breitbandinitative mit dem Ziel, insbesondere im ländlichem Raum Orte bzw. Ortsteile, die eine „schlechte“ Internetanbindung haben, besser zu erschließen. Dabei soll mit staatlichen Fördermitteln dort geholfen werden, wo Marktmechanismen nicht greifen.
Als „unterversorgt“ im Sinne der Breitbandinitiative gelten Internetanschlüsse mit weniger als 1 Mbit/s. Im Stadtgebiet Friedberg liegt eine Unterversorgung in den Gebieten
Bachern, Rinnenthal und Hügelshart sowie in Lindenau, Wittenberg, Griesbachmühle, Bestihof und Gagers vor. In diesen Bereichen hat die Stadt Friedberg bereits Mitte des Jahres 2009 eine Bedarfsanalyse durchgeführt und rund 1.650 Betriebe und Privathaushalte angeschrieben, um den Bedarf nach „schnellerem“ Internet zu ermitteln. Von den damals 66 Rückmeldungen haben sich 47 als untersorgt im Sinne der Breitbandinitiative erwiesen.
Als nächster Verfahrensschritt steht nun die Markterkundung an, d.h. die Stadt Friedberg gibt die festgestellte Unterversorgung auf der entsprechenden Internetplattform der Breitbandinitiative Bayern öffentlich bekannt. Anschließend haben interessierte Breitband-Anbieter die Möglichkeit, der Stadt Konzepte für eine technisch bessere Anbindung der unterversorgten Bereiche zu unterbreiten. Wie uns Mitarbeiter der Breitbandberatung Bayern allerdings in persönlichen Gesprächen mitgeteilt haben, ist bei der geringen Zahl von Rückmeldungen auf die Befragung im Jahr 2009 nicht damit zu rechnen, dass von Seiten der Breitband-Anbieter Angebote an die Stadt Friedberg herangetragen werden. Da für die Betreiber der Infrastruktur die Wirtschaftlichkeit Ihrer Einrichtungen im Vordergrund steht, wäre es wünschenswert, dass von Seiten der Bürgerschaft der unterversorgten Gebiete ein möglichst großer Bedarf an die Stadt Friedberg gemeldet wird.
Wir möchten Sie (Betriebe, Landwirte, Nebenerwerbstätige und Bürger) nochmals auf die Möglichkeit hinweisen, dass ein bestehender Bedarf bei der Stadt Friedberg gemeldet werden sollte.
Entsprechende Formulare können hier heruntergeladen werden oder unter der Mailadresse
breitbandinitiative@friedberg.de anfordern werden.
Ausgedruckte Formulare erhalten Sie auch im Bürgerbüro im Rathaus. (Öffnungszeiten Mo, Di, Do, 8 - 18 Uhr, Mi und Fr 8 - 12 Uhr)
Da eine Wiederholung der Bedarfsanalyse in nächster Zeit nicht geplant ist, bitten wir Sie um Ihre baldige Unterstützung. Bitte senden Sie die ausgefüllten Formulare bis spätestens 15. April 2010 an die Stadt Friedberg zurück.
Unabhängig von der Zahl der weiteren Rückmeldungen wird aus terminlichen Gründen am 15. April 2010 mit der Markterkundung begonnen.
Homepage der Breitbandinitiative Bayern:
http://breitband.bayern.de